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Montag, 12. November 2018
   
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Irgendwo in diesem Dunkel
Verfasser: Wodin, Natascha
Medienkennzeichen: Sachliteratur
Jahr: 2018
Verlag: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt
Monographie
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HauptstelleD 343.9 / ErwBibVerfügbar0 
Inhalt
In "Sie kam aus Mariupol", ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, hat Natascha Wodin ihrer Mutter ein berührendes literarisches Denkmal gesetzt. Jetzt lässt sie ein Buch folgen, das an den Freitod der Mutter 1956 anschließt. Erzählt wird die Zeit, als die ältere der beiden Töchter sechzehn ist, ein mehrjähriger Aufenthalt in einem katholischen Kinderheim liegt hinter ihr. Sie lebt beim Vater in den "Häusern" am Fluss, abseits vom deutschen Städtchen, unter Verschleppten und Entwurzelten in einer Welt außerhalb der Welt. Dabei möchte sie so gern zu den Deutschen gehören, möchte Ursula oder Susanne heißen und träumt von einem Handwerker, den sie heiraten könnte, um ihrer russischen Herkunft zu entkommen. Aber der seit je gefürchtete Vater sperrt sie ein. Sie soll keine roten Schuhe tragen, sie soll zu Hause putzen. In einem Taftkleid der Mutter flieht sie in die Vogelfreiheit, die Schutzlosigkeit der Straße. Diese Geschichte eines Mädchens, das als Tochter ehemaliger Zwangsarbeiter im Nachkriegsdeutschland lebt – misstrauisch beäugt und gemieden von den Deutschen, voller Sehnsucht, endlich ein Teil von ihnen zu sein –, wird aus dem Rückblick erzählt, ausgehend vom Tod des Vaters in einem deutschen Altenheim. Sein Leben, das noch in der russischen Zarenzeit begonnen hat und fast das gesamte 20. Jahrhundert überspannt, ist für die Tochter immer ein Geheimnis geblieben. Irgendwo in diesem Dunkel, hinter all dem Schweigen, sucht sie den Schlüssel zum Verstehen. Eine ungeheuerliche Geschichte der Ort- und Obdachlosigkeiten, erzählt in der klaren, um Sachlichkeit bemühten und doch von Emotion und Poesie getragenen Sprache Natascha Wodins, die ihresgleichen sucht. In ihrem Bestseller "Sie kam aus Mariupol" erzählte die 1945 in einem fränkischen Lager für Zwangsarbeiter geborene Autorin vom ergreifenden Schicksal ihrer Mutter. Nun geht sie der Geschichte ihres schweigsamen, brutalen Vaters und ihrer eigenen, bitteren Jugend im Nachkriegsdeutschland nach. Zuletzt, während des langen Sterbens ihres Vaters 1989, konnte Natascha Wodin Mitleid mit ihm aufbringen, dennoch blieb ihr Hass auf ihn, bis heute. Als Tochter ukrainischer Zwangsarbeiter wurde sie 1945 im fränkischen Lager für "Displaced Persons" geboren, musste als 10-Jährige den Selbstmord ihrer Mutter verkraften, ergreifend erzählt im Bestseller: "Sie kam aus Mariupol". Ihre Suche nach der Geschichte des harten, schweigsamen Vaters, der sie für Jahre in ein Kloster steckte, brutal schlug, zur verwahrlosten Streunerin werden ließ, wirft mit jeder Antwort neue Fragen auf, denen sich über ihre Schilderung des Nachkriegslebens in den "Häusern", einer Armen- und Obdachlosensiedlung doch annähern lässt. Sie muss Unfassbares ertragen, Scham über ihr ausgegrenztes Dasein und Sehnsucht, zu den Deutschen zu gehören, bestimmen ihre Gefühle. - Das bittere Memoiren einer düsteren, hoffnungslosen Jugend am Rande der dumpfen Geschäftigkeit des sich zu Wohlstand rüstenden Deutschlands, in beständiger Angst vor dem Vater, liest sich zutiefst melancholisch, erschüttert ebenso wie o.g. Titel. (1)
Details
Verfasser: Wodin, Natascha
Jahr: 2018
Verlag: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt
Systematik: D 343.9, D 400
ISBN: 978-3-498-07403-6
Beschreibung: 1. Auflage, 238 Seiten
Mediengruppe: Monographie
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