Mittwoch, 21. August 2019
   
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Das neue Wir
warum Migration dazugehört : eine andere Geschichte der Deutschen
Verfasser: Plamper, Jan
Medienkennzeichen: Sachliteratur
Jahr: 2019
Verlag: Frankfurt am Main, S. Fischer
Monographie
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Inhalt
Migration ist das Normalste der Welt, Nation kein Schimpfwort. Der Historiker Jan Plamper erzählt die deutsche Geschichte seit 1945 radikal anders: Aus- und Einwanderung gehören zur DNA unserer Republik. Das tut vor allem eines in der aufgeheizten Migrationsdebatte – es enthysterisiert.
In einem ganz eigenen, mitreißenden Sound lässt Jan Plamper die Erfahrungen der Menschen, die nach Deutschland kamen, zu einem Teil unserer gemeinsamen Geschichte werden.
Sie alle gehören dazu: die schlesischen Vertriebenen, die »Gastarbeiter« aus Italien und der Türkei, die DDR-»Vertragsarbeiter« aus Mosambik und Vietnam, die Aussiedler aus der Sowjetunion und all jene, die aus guten Gründen Asyl erhalten. Hier kommen die Menschen selbst zu Wort, die Dazugekommenen und jene, die schon länger da sind. Zusammen sind sie, sind wir das neue Wir.
Am Ende entfaltet Jan Plamper eine konkrete Vision davon, wie wir Deutschland neu denken, zu einem neuen Wir-Gefühl kommen können. Denn es wird klar: Die Geschichte der Einwanderung nach Deutschland ist eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Wider die Aufgeregtheit macht die historische Perspektive Mut – für die Gegenwart und für die Zukunft.
 
Die Geschichte der Einwanderung nach Deutschland seit 1945, von den Vertriebenen über die "Gastarbeiter" bis zur "Willkommenskultur", vor dem Hintergrund der Massenauswanderung Deutscher nach USA und Russland im 19. Jahrhundert. Plädoyer für eine Gesellschaft der Vielfalt.
Der Historiker Plamper beschreibt das "neue Wir", die Zusammensetzung unserer heutigen Gesellschaft, als eine Gesellschaft der Vielfalt, in der viele Menschen ihre Identität in Mehrfachzugehörigkeiten sehen. Plamper findet hierfür die Bezeichnung "Deutsche plus", d.h. Menschen sind Deutsche plus Zugehörigkeit zu weiteren Gruppen/Kategorien. Andere haben hierfür den Begriff "neue Deutsche" gewählt. Seiner Darstellung der Einwanderungsgeschichte Deutschlands seit 1945 - von den Vertriebenen über "Gastarbeiter" bis zur "Willkommenskultur" - stellt Plamper ein Kapitel über die Massenauswanderung im 19. Jahrhundert aus Deutschland in die USA und nach Russland voran und schildert, wie diese deutschen Auswanderer sich ähnlich verhielten und Ähnliches erfuhren wie die heutigen Migranten bei uns. Er beschreibt anschaulich, wie die Einwanderer unsere heutige Gesellschaft prägen und plädiert für eine "plusdeutsche" Identität, die niemand ausschließt. - Eine sehr lesbare und lesenswerte Grundlage für die notwendige Debatte über unser Zusammenleben in der Vielfalt. (2)
 
Jan Plamper, geboren 1970, lebte viele Jahre in den USA und Russland und pendelt heute zwischen Berlin und London, wo er als Professor für Geschichte am Goldsmiths College lehrt. Seine Bücher »Geschichte und Gefühl: Grundlagen der Emotionsgeschichte« und »The Stalin Cult: A Study in the Alchemy of Power« erhielten ein breites Presseecho und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.
Details
Verfasser: Plamper, Jan
Jahr: 2019
Verlag: Frankfurt am Main, S. Fischer
Systematik: D 418, D 162
ISBN: 978-3-10-397283-2
Beschreibung: 391 Seiten
Schlagwörter: Arbeitsmigration, Arbeitsmobilität, Asyl, Asylbewerber, Asylpolitik, Deutsche, Deutschland <Bundesrepublik>, Einwanderer, Einwandererkinder, Einwanderung, Einwanderungsgesellschaft, Einwanderungspolitik, Flüchtlinge, Gastarbeiter, Identität, Juden, Jüdische Gemeinde, Migrant, Migration, Migrationshintergrund, Migrationspolitik, Ostdeutschland, Russen, Russland, Vertriebene, Westdeutschland, Willkommenskultur, Zusammenleben, BRD, Bundesrepublik Deutschland
Mediengruppe: Monographie
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