Freitag, 25. September 2020
   
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Mein Name ist Victoria
verschleppt von der Militärjunta ; ein argentinisches Familienschicksal
Verfasser: Donda, Victoria
Medienkennzeichen: Sachliteratur
Jahr: 2010
Verlag: München, Droemer Knaur
Monographie
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Zweigstelle: Hauptstelle Standorte: D 734 / ErwBib Status: Verfügbar Vorbestellungen: 0 Frist:
Inhalt
Spiegel Bestseller 2010.
 
Durch einen Zufall erkennt die junge Argentinierin Victoria: Sie ist nicht das Kind ihrer Eltern. Als sie herausfindet, dass sie als Säugling ihrer leiblichen Mutter entrissen und weggegeben wurde, brechen alle Gewissheiten ihres bisherigen Lebens zusammen. "Der einzige Weg, mich von den Gespenstern der Vergangenheit zu befreien, ist, mich ihnen zu stellen." Sie macht sich auf die Suche nach ihrer wahren Identität. Die Spur ihrer wirklichen Eltern verliert sich in den Folterkammern der argentinischen Militärdiktatur, doch sie findet Menschen, die ihr dabei helfen, Licht in das dunkle Geheimnis ihrer Familie zu bringen. "Ein erschütterndes Buch. Mutig, ehrlich aber vor allem dringend notwendig." (Alberto Manguel) .
 
Die heute 33 - jährige Victoria, jetzt jüngste Abgeordnete im argentinischen Parlament, zieht das Fazit: "Meine Geschichte ist also nicht nur meine eigene, sondern die Geschichte von allen, sie ist nur das Sandkorn, mit dem ich dazu beitragen möchte, die Wahrheit aufzudecken, und sei es nur ein klein wenig mehr." Victoria Donda beschreibt sehr persönlich wie ihre Familie, Großmütter und ihr Onkel unter diesem Regime auseinanderbrechen. Während der Onkel zum Folterknecht der Militärdiktatur wird, gründet Victorias Großmutter, die die Suche nach ihrer Enkelin nie aufgibt, die Organisation "Großmütter der Plaza de Mayo". Gemeinsam kämpfen sie dafür, die vielen zwangsadoptierten Babys zu finden und ihren wirklichen Familien wiederzugeben.
 
Die brutalste aller argentinischen Militärdiktaturen übernahm am 24. März 1976 in Bueno Aires die Macht unter der Führung von Jorge Rafael Videla. Die Zeit zwischen 1976 und 1978 wird daher auch als „Schmutziger Krieg“ bezeichnet. Unter den geschätzt 30.000 „Desaparecidos“ (Verschwundenen) befanden sich auch zahlreiche Studenten, deren Mütter sich zusammenschlossen, um auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude (Plaza de Mayo) ungeachtet ihrer Selbstgefährdung zu demonstrieren und damit in die Geschichte eingingen. Ziel der Madres de Plaza de Mayo („Mütter der Plaza de Mayo“), war und ist es, Kenntnis über den Verbleib ihrer Kinder zu erhalten. Mittlerweile gibt es auch eine Organisation Abuelas de Plaza de Mayo („Großmütter der Plaza de Mayo“,[14]), deren Zweck es ist, die in der Gefangenschaft geborenen und illegal zur Adoption frei gegebenen Kinder der Verschwundenen in ihre Familie zurückzuführen. In späteren Gerichtsverfahren gegen verantwortliche Militärs, die nur mit Mühe durchgesetzt werden konnten, wurde bekannt, dass sich die militärischen Machthaber zahlreicher Menschen auf grausame Weise entledigt hatten: Die Opfer wurden betäubt und über dem Río de la Plata aus dem Flugzeug geworfen. (wikipedia)
Details
Verfasser: Donda, Victoria
Jahr: 2010
Verlag: München, Droemer Knaur
Systematik: D 734, D 910
ISBN: 3-426-65473-3
Beschreibung: 253 S. : 9 Fotos
Schlagwörter: Adoptiertes Kind, Adoption, Argentinien, Autobiographie, Diktatur, Erinnerung, Familiengeschichte, Geschichte, Kind, Kindheit, Militärdiktatur, Militärjunta, Oppositioneller, Zeitzeugen, Zwangsadoption, Autobiografie, Bericht, Zeitgeschichte, Bestseller
Fußnote: Aus d. Span. übers.
Mediengruppe: Monographie
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