Geschichte
 
 

Im Sommer 1950 wurde die traditionsreiche Mecklenburg-Strelitzsche Landesbibliothek in Neustrelitz aufgelöst und ihr Bestand auf verschiedene Bibliotheken verteilt. 1954 übernahm die Stadtbibliothek Neustrelitz die Funktion einer Bezirksbibliothek für den zwei Jahre zuvor entstandenen Bezirk Neubrandenburg. Reste des historischen Bestandes gingen in ihren "Bezirksbestand" über. 1965 erhielt sie im neuerbauten "Haus der Kultur und Bildung" in Neubrandenburg ihr neues Domizil als "Stadt- und Bezirksbibliothek Neubrandenburg".

Die 1865 gegründete Volksbücherei Neubrandenburgs ging in die Stadt- und Bezirksbibliothek ein. Qualifiziertes Fachpersonal, technische Ausstattung und ein gutes Raumangebot bildeten die Basis für die schnelle Entwicklung zu einer leistungsfähigen Bibliothek.

Durch den Verlust der Landesbibliothek entstanden besonders in der Versorgung mit wissenschaftlicher Literatur und historischen Quellenwerken Lücken. Diese versucht die Bibliothek durch den Wiederaufbau eines wissenschaftlichen Altbestandes ansatzweise zu schließen. Seit 1965 wird retrospektiv ein archivierter regionalkundlicher Bestand aufgebaut. Am 1. Oktober 1990 wurde ihr der Titel "Regionalbibliothek" im Oberzentrum Neubrandenburg zuerkannt. Dies entspricht ihrer Mittlerstellung zwischen den öffentlichen Bibliotheken der Region und den wissenschaftlichen Bibliotheken im Umkreis (Greifswald, Rostock, Schwerin, Berlin).

Sondersammlungen und eine Stiftung runden das wissenschaftlich wertvolle Angebot ab: