Cover von Reise um die Welt wird in neuem Tab geöffnet

Reise um die Welt

Illustriert von eigener Hand
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Forster, Georg
Verfasserangabe: Georg Forster. Mit e. biograf. Essay von Klaus Harpprecht u. e. Nachw. von Frank Vorpahl
Medienkennzeichen: Sachliteratur
Jahr: 2008
Verlag: Frankfurt am Main, Eichborn Berlin
Reihe: Die andere Bibliothek
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbar

Exemplare

ZweigstelleStandorteStatusVorbestellungenFrist
Zweigstelle: Hauptstelle Standorte: L 024 / Magazin / Magazin/LitErbe Status: Präsenzbestand Vorbestellungen: 0 Frist:

Inhalt

Georg Forsters berühmte "Reise um die Welt" - vollständig, originalgetreu und erstmals illustriert mit den prächtigen Tier- und Pflanzenbildern aus eigener Hand! Die fantastischen Zeichnungen zeigen viele Tiere und Pflanzen von denen Georg Forster vor ihrem Aussterben Zeugnis ablegen konnte.
 
Johann Georg Adam Forster (* 27. November 1754 in Nassenhuben bei Danzig; † 11. Januar 1794 in Paris) war ein deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist, Essayist und Revolutionär. Er nahm an der zweiten Weltumsegelung James Cooks teil, lieferte wichtige Beiträge zur vergleichenden Länder- und Völkerkunde der Südsee und gilt als einer der Begründer der wissenschaftlich fundierten Reiseliteratur. Als deutscher Jakobiner gehörte er zu den Protagonisten der Mainzer Republik.
 
Der Weltumsegler und Forscher, der Schriftsteller, der Aufklärer, der Revolutionär Georg Forster ist der geheime, der verdrängte, der unterschlagene Klassiker der deutschen Literatur.
Am 13. Juli 1772 stachen Vater und Sohn Forster an Bord der HMS Resolution in Plymouth in See. Die Reise führte zunächst in den Südatlantik, dann durch den Indischen Ozean und antarktische Gewässer in den Südpazifik und zu den Inseln Polynesiens und schließlich um Kap Hoorn herum wieder zurück nach England, wo die Expedition am 30. Juli 1775 eintraf. Auf ihrer dreijährigen Reise hatten die Forsters mit Cook unter anderem Neuseeland, die Tonga-Inseln, Neukaledonien, Tahiti, die Marquesas-Inseln und die Osterinsel erkundet und waren weiter nach Süden vorgedrungen als jemals Menschen vor ihnen. Cooks zweite Reise widerlegte endgültig die Theorie von einem großen, bewohnbaren Südkontinent.
 
Die 1778/80 erschiene Reisebeschreibung "A Voyage Round The World (dt.: Reise um die Welt)" machte den jungen Autor sofort berühmt. Der Dichter Christoph Martin Wieland pries es als das bemerkenswerteste Buch seiner Zeit, und es gilt bis heute als eine der bedeutendsten Reisebeschreibungen, die je geschrieben wurden. Das Werk, mit dem die Geschichte der modernen deutschen Reiseliteratur beginnt, übte u.a. starken Einfluss auf Alexander von Humboldt und auf Ethnologen späterer Zeiten aus. Dabei galt Forsters Hauptaugenmerk immer den Menschen, denen er begegnete, ihrem Verhalten, ihren Bräuchen, Sitten und Religionen sowie ihren Gesellschaftsformen. In Reise um die Welt gab er sogar Liedtexte der Polynesier samt Notation wieder. Das Buch ist eine der wichtigsten Quellen über die Gesellschaften in der Südsee aus der Zeit, bevor sich auch dort der europäische Einfluss geltend machte.
 
Goethe hat den blutjungen Autor des großen Berichts von der zweiten Weltreise des Captain Cook (1772 - 1775) bewundert, und er beobachtete sein Geschick bis zum einsamen Tod in einer Pariser Dachkammer mit einem beinahe brüderlichen Interesse, obwohl er die Ideen des Mitgründers der Rheinischen Republik in Mainz nicht gutheißen konnte. Aber wie sollte Goethe den Kollegen nicht schätzen, der von seiner Ankunft am schönsten Gestade der Südsee mit solch poetischem Elan zu berichten verstand? "Ein Morgen war's, schöner hat ihn schwerlich je ein Dichter beschrieben, an welchem wir die Insel O-Tahiti 2 Meilen vor uns sahen. Der Ostwind, unser bisheriger Begleiter, hatte sich gelegt: Ein vom Lande wehendes Lüftchen führte uns die erfrischendsten und herrlichsten Wohlgerüche entgegen ..." Als sein bildmächtiger Bericht von James Cooks Weltumseglung seinem erstaunten deutschen Publikum vorgelegt wurde, sprach nicht nur Wieland von einem "der merkwürdigsten Bücher unserer Zeit": Zwischen sachlichem Bericht und episch-dramatischer Verve changiert der Ton, immer wieder unterbrochen von philosophischen Reflexionen, in denen Forster die Grundelemente des Menschseins an der sozialen Wirklichkeit misst.
 
Die vorliegende Ausgabe von "Die Reise um die Welt" von Georg Forster belegt den 1. Platz (Sparte "Ästhetik") im DAMALS-Wettbewerb der besten historischen Bücher des Jahres 2008 und wurde von der Stiftung Buchkunst als eines der "schönsten deutschen Bücher 2007" prämiert.
 
 

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Forster, Georg
Verfasserangabe: Georg Forster. Mit e. biograf. Essay von Klaus Harpprecht u. e. Nachw. von Frank Vorpahl
Medienkennzeichen: Sachliteratur
Jahr: 2008
Verlag: Frankfurt am Main, Eichborn Berlin
Enthaltene Werke: Georg Forster - das Abenteuer der Freiheit und die Liebe zur Welt / Klaus Harpprecht s. 7 - 38
opens in new tab
Systematik: Suche nach dieser Systematik L 024, R 16, D 910, L 120
Interessenkreis: Suche nach diesem Interessenskreis Reisen
ISBN: 978-3-8218-6203-3
2. ISBN: 3-8218-6203-3
Beschreibung: 5. Aufl. , 645 S. : Ill.
Reihe: Die andere Bibliothek
Schlagwörter: Forster, Georg; Reisebeschreibung; Reisebericht; Forschungsreisender; Forschungsreise; Weltreise; Südsee
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Harpprecht, Klaus; Vorpahl, Frank
Mediengruppe: Buch